Wie komme ich dauerhaft an mehr Energie?

Podcast: Wie komme ich dauerhaft an mehr Energie?

Wie kann ich für mehr Energie in meinem Alltag sorgen? Energy Drinks oder Kaffee sind im Moment wirksam. Aber was hilft dauerhaft? Diese Frage stelle ich mir immer wieder aufs Neue. 

Über die Zeit habe ich einige Ideen zusammengetragen. Eine Auswahl von Tipps davon möchte ich hier vorstellen. Vielleicht ist für Sie etwas dabei. 

Mein erster Tipp klingt vielleicht etwas überraschend. 

1. Ich stelle mich auf Unangenehmes ein

Es spielt keine Rolle, ob es mir in den Kram passt oder nicht. Die unangenehmen Dinge des Lebens passieren. 

Das können Kleinigkeiten sein. Die Kaffeemaschine will nicht. Im Berufsverkehr ist wieder einmal kein Vorankommen. 

Genauso gut können es aber mittlere Herausforderungen sein, wie beispielsweise eine kaputte Autobatterie am Morgen oder aber eine plötzlich auftretende Migräne. 

Die Katastrophen des Lebens will ich an dieser Stelle erst gar nicht erwähnen.

Wenn ich sage, dass ich mich auf Unangenehmes einstelle, dann geht es mir lediglich darum, innerlich darauf vorbereitet zu sein. 

Das hat nämlich den Vorteil, dass ich im Falle des Falls nicht überrascht bin. Vielmehr kann ich dann souverän handeln. Etwa so, wie es die Filmfigur Forrest Gump sagt: „Shit happens“.  Die deutsche Entsprechung wäre: „dumm gelaufen“.      

2. Ich kümmere mich um meine Wurzeln

Um deutlich zu machen, worum es mir geht, möchte ich ein paar Fragen stellen: 

  • Woher beziehen Sie Ihren „Lebenssaft“? 
  • Ähnelt Ihr Wurzelwerk dem von Fichten? Verbreiten sich Ihre Wurzeln direkt unterhalb der Erdoberfläche? Sind Sie ein Flachwurzler? 
  • Oder gleichen Sie eine Eiche, die Pfahlwurzeln ausbildet und sich die Nahrung aus größerer Tiefe holt?   

Ich will an dieser Stelle lediglich fragen, ob Sie sich dessen bewusst sind, woher Sie Ihre Nährstoffe beziehen und wie diese beschaffen sind. Und damit meine ich nicht allein Lebensmittel, sondern auch jene Nahrung, die der Seele und der spirituellen Dimension guttun. Schließlich geht es darum, nachhaltige Energiereserven aufzubauen. 

3. Ich achte auf das, was mein Körper braucht

Ich habe gelernt, dass das Geheimnis der französischen Küche aus drei Zutaten besteht: Butter, Butter und nochmals Butter. 

Der menschliche Körper braucht mehr als das. 

Ausreichend Schlaf, viel körperliche Bewegung, eine ausgewogene Ernährung und gute soziale Kontakte sind wesentliche Elemente, wenn es darum geht, dass ich mich wohlfühle und leistungsfähig bin. 

3.1 Schlaf

Ohne ausreichend Schlaf sind weder mein Kopf noch der Körper leistungsfähig. Sicher, es mag Ausnahmen geben. Einige kommen mit dauerhaft 4 oder 5 Stunden zurecht. Ich kann das nicht. 

Fehlt mir ausreichend Schlaf, und damit meine ich 7 bis 8 Stunden pro Nacht, wird sich das über kurz oder lang bemerkbar machen. Ich werde beispielsweise anfälliger für Krankheiten. Meine Aufmerksamkeitsspanne schrumpft und mir passieren mehr Leichtsinnsfehler. 

3.2 Bewegung

Bewegung hilft mir in mehrfacher Weise. Sie unterstützt mich bei der Verarbeitung von Eindrücken. 

Während ich jogge oder spazieren gehe, kann mein Unterbewusstsein Gedanken und Erlebnisse verarbeiten, die sich in den Stunden davor ereignet haben. 

Sicher kennen Sie die Redewendung: „Jetzt (nach einem Spaziergang) habe ich wieder einen klaren Kopf.“

Bewegung an der frischen Luft kann mir helfen, die körperlichen Widerstandskräfte zu stärken und den Insulin-Haushalt besser zu regeln. 

Sollten Sie in den Herbst- und Wintermonaten trüben Gedanken nachhängen, helfen Bewegung und Licht gegen das Stimmungstief anzugehen. 

3.3 Ausgewogene Ernährung

Leider passt unser Lebensstil nicht zu der hohen Zuckeraufnahme, die wir uns täglich leisten. Das ist deshalb problematisch, weil Zucker zwar schnell für ein Hochgefühl sorgt. Er wird aber ebenso schnell abgebaut bzw. mit der Hilfe von Insulin im Körper eingelagert. 

Ein über lange Strecken hinweg zu hoher Zuckerkonsum kann für Diabetes anfällig machen.  

3.4 Soziale Kontakte

Niemand ist eine Insel. Jeder lebt von sozialen Interaktionen. Ohne soziale Kontakte, und da schließe ich ausdrücklich die Herausfordernden ein, besteht die Gefahr, schrullig zu werden. 

Wieso schrullig, fragen Sie? Ganz einfach: Ich benötige den anderen in seiner Eigenschaft als sozialer Schleifstein, der meine komischen Kanten, sprich: unangenehmen Charaktereigenschaften glättet. Meine Persönlichkeit wird in der Begegnung mit anderen geformt. 

4. Ich erfülle mir einen Wunsch

Es tut mir gut, wenn ich mich dazu bringe, auf die Erfüllung eines Wunsches jetzt zu verzichten, um ihn mir später zu erfüllen.

Der Verzicht setzt bei mir Energie frei und motiviert mich, meine Prioritäten so einzuteilen, dass ich mein Ziel möglichst bald erreiche. Ich erlebe, dass die vorläufige Aufgabe die Erfüllung meines Wunsches umso schöner macht. Außerdem erspare ich mir so das lästige Abtragen von Krediten und deren Zinsen. 

Zu guter Letzt:

Weitere Artikel rund um die persönliche Entwicklung gibt es hier. Oder oben unter der Rubrik Blog & Podcast den Reiter persönliche Entwicklung anklicken.

Bildquellen

Mehr zu entdecken

Neue Beiträge, die helfen werden

Sie haben ein Herz für das Thema leiten und leben? Oftmals hilft hier und da eine kleine Strategie, inspirierende Impulse.

Ich schreibe jede Woche frische Beiträge, die helfen, im Leben und in der Leiterschaft erfolgreich zu sein.