Fühle dich frei. Gib so, wie du möchtest

Ich musste heute an eine Spendenaktion für notleidende Christen in Jerusalem denken. Es ist eine der ersten ihrer Art in der Geschichte gewesen. Der Apostel Paulus bittet die Gläubigen in der heutigen Türkei und in Griechenland um deren Unterstützung. Aber Paulus möchte noch mehr erreichen als nur Geld schicken. Er will ein eindeutiges Zeichen setzen. Diese Spendensammlung soll eine klare Botschaft vermitteln: Wir, die in anderen Teilen des Römischen Reichs leben und ebenfalls Jesus Christus nachfolgen, sind für euch da. Wir haben von eurer Not gehört und helfen euch gerne.

Ein Brief soll motivieren

Mit diesen Gedanken im Hintergrund erinnert der Apostel Paulus die Christen in der griechischen Hafenstadt Korinth an ihre ursprüngliche Begeisterung für das Spendenprojekt. Weder erwartet er einen konkreten Betrag, noch nennt er eine Prozentzahl. Vielmehr formuliert er als Richtschnur:

„Denn wenn der gute Wille da ist, so ist jeder willkommen nach dem, was er hat, nicht nach dem, was er nicht hat.“ 2. Korinther 8, 12 (Übersetzung Luther 2017)

Bis heute ist das eine gute Orientierung geblieben. Jeder gibt so, wie er kann und will. 

Und die Christen in Jerusalem? Die dürfen mit dankbarem Herzen den Liebesbeweis von Menschen entgegennehmen, die sie nicht kennen und von deren Existenz sie wahrscheinlich noch nie gehört haben. Für damalige Verhältnisse ist das eine revolutionäre Sache gewesen. Davon hatte noch nie jemand gehört, geschweige denn so etwas getan. 

Wie kann ich helfen?

Wie ist das bei mir, frage ich mich? Bin ich bereit, mich einzureihen bei denen, die von Herzen geben? Bald ist Weihnachten. Ich könnte bedürftigen Menschen helfen und ihnen so eine Freude bereiten, indem ich eine Hilfsorganisation unterstütze, die sich das auf die Fahnen geschrieben hat. 

Wie denken Sie darüber? Sicher gibt es in Ihrem Umfeld entsprechende Angebote. Ansonsten empfehle ich eine Initiative, die meine Frau und ich unterstützen, die jährliche Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“. Wenn Sie etwas mehr tun wollen, könnten Sie beispielsweise via Compassion Deutschland mit monatlich wenigen Euros einem Kind die Schulbildung ermöglichen. 

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