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Das mache ich 2019 besser

Das 4. Quartal 2018 geht in die Zielgerade. In den kommenden Tagen müssen noch einige Dinge erledigt werden: der obligatorische Endspurt steht an und die Jahres-Endbelobigung will ausgeteilt (oder empfangen) werden. Danach darf es Weihnachten werden. Und damit ist das neue Jahre zum Greifen nahe.

Wie wäre es mit einigen praktischen Vorsätzen fürs kommende Jahr?

Ich habe nachfolgend ein paar Anregungen zusammengetragen. Dabei habe ich darauf geachtet, dass diese Vorsätze einigermaßen gut umzusetzen sind, vor allem aber nachhaltige Wirkung entfalten:

Links blinken, rechts abbiegen

Schon Mal links geblinkt und dann rechts abgebogen? Ist nicht wirklich der Hit im Straßenverkehr! Verwirrung, Ärger und möglicherweise die eine oder andere Notbremsung könnten die Folge eines solchen Verhaltens sein.

Was im Straßenverkehr gar nicht geht, sollte auch in der Leitung nicht praktiziert werden: das eine sagen und dann das andere tun.

Aber heißt das, dass man seine Meinung nicht ändern kann? Klar kann man das. Aber es sollte die Ausnahme bleiben und dann auch unmissverständlich kommuniziert werden. Alles andere wird bestenfalls als Unentschlossenheit interpretiert, um nicht zu sagen, als Führungsschwäche ausgelegt.

Ein Mann, ein Wort

Wer viel redet, sagt in der Regel wenig oder versucht zu verschleiern, was  (nicht) gesagt wird bzw. verstanden werden soll. Nicht nur in der Politik wird diese Strategie gerne genutzt. Aber es gibt auch Menschen, die aufgrund eigener Unsicherheit sich reden hören müssen.

Viele Worte ermüden die Bereitschaft der Zuhörenden oder sie machen nervös. Niemand hat Zeit oder Lust, sich durch kommunikativen Nebel zu arbeiten, um zum Kern einer Botschaft durchzudringen.

Wie wäre es, wenn wir – ja, ich schließe mich ein – im kommenden Jahr der Kraft wohl durchdachter, gut gewählter Worte vertrauen?

Auf den Sperrmüll mit der langen Bank!

Ich rede vom liebsten Möbelstück vieler – vor allem junger – Deutscher: längst fällige Entscheidungen hinauszuzögern.

Immer mehr Menschen können oder wollen sich nicht entscheiden, weil sie der irrigen Meinung sind, dass vielleicht noch eine bessere Gelegenheit oder ein günstigeres Schnäppchen kommen könnte. Wer so lebt und arbeitet, kommt nicht vom Fleck. Deswegen empfehle ich, die lange Bank gleich am 2. Januar dem Sperrmüll anzuvertrauen.

Denken Sie daran: Wer ein stehendes Auto lenken will, kann die Räder zwar unter Kraftaufwand drehen, bewirkt aber sonst nichts. Ein fahrendes Auto hingehen kann mit Leichtigkeit gelenkt werden. Selbst wenn es in die falsche Richtung unterwegs sein sollte, ist das kein ernstes Problem. Man kurbelt kurz am Lenkrad und schon stimmt die Richtung.

Also: Ab 2019 beherzt Entscheidungen treffen und dabei Mut zur Lücke zeigen.

KaiZen im Kopf

In unserem Betrieb wird derzeit geräumt und ausgemistet. Jeder muss die Erkenntnisse der unternehmensweiten KaiZen Schulung am eigenen Arbeitsplatz umsetzen. Das ist fabelhaft, denn wir werden in absehbarer Zeit in ein neues Gebäude einziehen und wenn bereits jetzt unnötiger Ballast entsorgt wir, muss später nicht so viel umgezogen werden.

Aber KaiZen im Büro ist eine Sache. KaiZen im Kopf eine ganz andere. Ich bin der Auffassung, dass innere Ordnung sich in äußerer Ordnung manifestiert. – Ein paar mir bekannte Ausnahmen bestätigen die Regel.

Wie wäre es mit dem Motto von Steven R. Covey: First things first? – Das Wesentliche zuerst.

Der Kutscher gehört auf den Bock

Zur Zeit der Postkutschen nahm der  Kutscher auf dem Bock Platz. Von dort aus lenkte er die Rösser. Nur im äußersten Notfall stieg er ab, um den Zugtieren zu helfen. Ansonsten haben die Pferde ihre Arbeit geleistet und der Kutscher hat das getan, was nur er zu tun vermochte: Mit Umsicht und Sachverstand für eine sichere und möglichst zügige Passage zu sorgen.

Wie wäre es, wenn es uns im neuen Jahr gelänge, das zu priorisieren, was wir und nur wir können? Unser Beitrag würde an Bedeutung gewinnen und andere bekämen(endlich?) Raum, um sich in gleicher Weise zu entfalten.

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